Feuertradition

Feuer bedeutet der heilige Geist, der Atem Gottes. Über das Feuer bekommen wir einen direkten Kontakt zu unserem höheren Selbst und zum höheren, intuitiven Wissen. Wir haben die Möglichkeit, uns selbst in unserem Ursprung, unserem Weg und unserem Ziel zu erkennen. So erinnern wir uns auch an das Wissen, das wir in vielen Inkarnationen angesammelt und heute wieder mit in dieses Leben gebracht haben, um uns selbst und der Erde gerecht zu werden. Feuer dient zudem der Transformation. Das Leben - unser bester Lehrmeister - zeigt uns sehr deutlich, wo und wie es nicht mehr weiter geht. Im Feuer können wir die alten Strukturen, Gewohnheiten, Denk- und Bewertungsmuster verbrennen und uns einer neuen befreiten Sicht zuwenden.


In den vielfältigen Feuerzeremonien, die in Amritabha drinnen wie draußen regelmäßig durchgeführt werden, finden wir wieder Anschluss an das Feuer. Wir lernen ihm in unserem Herzen Raum zu geben, es zu fühlen und im zweiten Schritt es zu verstehen. Schließlich lernen wir das Feuer zu leben und es in Handlung umzusetzen. Das ist der Moment, in dem Feuer tatsächlich in Schöpfung tritt, also durch unser Wirken sichtbar wird.


Feuer und Liebe sind im Kern eins. Sind wir im Feuer, sind wir in Liebe - sind wir in Liebe, sind wir eins mit dem Feuer. Liebe verbindet Menschen, Kulturen und Religionen. Es gibt nichts, dass nicht durch Liebe geheilt werden könnte. Liebe ist unmittelbarer Ausdruck des Feuers. So ist der Weg des Feuers auch ein Weg der Liebe.


Wir in Amritabha sind der Überzeugung, dass wir uns selbst und unsere Welt durch Liebe heilen können. Wir müssen lernen, unsere Entscheidungen nicht mehr vom Kopf, sondern aus dem Herzen heraus zu treffen. Über das Denken und Handeln, werden diese „Herzens-Entscheidungen“ in die Tat umgesetzt, d.h. Fühlen, Denken und Handeln gehen in einen gemeinsamen Fluss, der vom Herzen gesteuert wird.