Licht Leben Lernen


Licht Leben Lernen 2010 im Château Amritabha

Wie kann ich mein Licht tatsächlich hier und heute leben? Wie kann ich zur Heilung von Mensch und Erde beitragen und dabei selbst heil werden? Wie können wir im Miteinander viel mehr erreichen als jeder für sich allein? Darum ging es im Festival „Licht Leben Lernen“ im Château Amritabha vom 1. bis zum 3. Oktober 2010.


Shaktifeuerplatz Einweihung

Der Auftakt war die Entzündung des „Shakti-Feuers“ am neuen Feuerplatz. Es brannte von da an 72 Stunden ununterbrochen. Das Shakti-Feuer steht für die weibliche Kraft, die in jedem Menschen wohnt und die in unserer männlich dominierten Welt noch immer nicht ihren vollen Platz eingenommen hat. Heil sein bedeutet, das Männliche und das Weibliche durchdringen und fördern sich gegenseitig, ohne sich zu begrenzen. Das Shaktifeuer stärkt die weibliche Kraft in uns und damit auch das harmonische Miteinander unserer Kräfte.  Die Freude und Hingabe, mit der die „Feuerpriesterinnen und -priester“ dieses Feuer drei Tage und Nächte gehütet haben und die große Anziehungskraft, die es während des Festivals auf unsere Gäste ausgeübt hat, zeigte, wie wichtig es ist, dieser Kraft mehr Raum zu geben.


Seminar Lichtkörperbewusstsein

Um 15.00 Uhr am Freitagnachmittag begann das Seminar „Lichtkörperbewusstsein“ mit Agni und Insha. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie neben ihrem Körper auch einen Lichtkörper haben, in dem alle Informationen über ihr Wesen, ihren Ursprung und ihren Lebensplan gespeichert sind. Das „Nicht- oder nur Teilbewusstsein“ dieser Informationen und Aspekte bewirkt das Gefühl von Mangel, Unvollständigkeit oder Krankheit. Wir finden keinen roten Faden, nach dem wir unser Leben gestalten und können uns selbst nicht finden. Mit einfachen praktischen Übungen und angeleiteten Meditationen haben Agni und Insha die Teilnehmer Stück für Stück in das Bewusstsein ihres Lichtkörpers geführt. Im vollen Bewusstsein unseres Lichtkörpers erkennen wir, dass Körper und Lichtkörper eins sind. Wir haben in jedem Moment Anteil an der Fülle unseres Wesens und können dieses durch unser Leben zum Ausdruck bringen.

Im Segen von MaRa, Durga, Sumara und Deborah am Abend wurde diese Erfahrung verstärkt und auf die Liebe des Herzens ausgerichtet.


Eröffnung des HeilraumsDer Samstag begann damit, dass im Tempel von den Gründern der verschiedenen Heilrichtungen und  vielen Gästen gemeinsam durch ein Ritual ein Heilraum eröffnet wurde, in dem die Heilarbeit der kommenden zwei Tage getragen war. Über die Heilklänge und – töne aller Anwesenden breitete sich der Heilraum aus. Wer zarte Heilklänge erwartet hatte, wurde eines besseren belehrt. Gerade die gemeinsame Kraft war es, die den Heilraum entstehen ließ. Der Tempel hat sich nicht nur über das Grundstück, sondern auch weit darüber hinaus ausgedehnt.


Heilen live , Insha, DeborahHeilen live , Trigon&Han DauHeilen live , Fe San

Danach startete die Heilarbeit in 13 Heilerkabinen. Es gab Heilen mit dem Christuslicht, mit dem Magnetismus der Erde, mit atlantischen Kristallen, Schamanismus, ganzheitliche Massage, Heilen über die Gehirnströme und vieles mehr. Alle 2,5 Stunden kam ein anderer Heiler und setzte die Arbeit fort. Alles war kostenlos. Insgesamt wurden am Samstag und Sonntag über 700 Einzelsitzungen durchgeführt. Nicht nur die Klienten sondern auch die Heiler waren ganz begeistert: „In dieser Atmosphäre zu arbeiten ist einfach ein Geschenk“. „Alles geht leicht und fast wie von selbst“. „Man ist getragen in einem Fluss, dem man einfach nur zu folgen braucht“.  So oder ähnlich waren die Kommentare. Sehr beliebt war auch das „Wahrsagen“, das mit unterschiedlichen Hilfsmitteln, wie Handlesen, Kartenlegen und ähnliches durchgeführt wurde.


Infotisch, Anmeldung, Workshops, VorträgeParallel dazu gab es von Freitagnachmittag bis Sonntagabend 20 minütige Erlebnisvorträge von spirituellen Beratern und Lehrern. Die eigene Arbeit in 20 Minuten auf den Punkt zu bringen ist nicht ganz leicht, doch dieses gleichzeitig mit einer wirklich hilfreichen oder praktischen Erfahrung für die Teilnehmer zu verbinden, ist eine Herausforderung. 41 Personen haben in ihrer ganz eigenen Art gezeigt, dass es geht, mal erfrischend, mal berührend, Grenzen sprengend oder auch ganz sanft. Es ging um Selbsterkenntnis, Heilen und Heilwerden, Hilfen für Kinder, Feng Shui, Führung durch Liebe, spirituelles Wellness, um schamanische Techniken und Rituale, Reisen an besondere Kraftplätze, das Loslassen von Bindungen, um nur einige Themen zu nennen. Viele Geschenke wurden verteilet und viele Anregungen in kürzester Zeit gegeben.


Workshop, Mara

Workshop, Durga

Etwas mehr Raum für intensives Einlassen gaben die Workshops in Zelt und Scheune. Auch hier waren sehr spannende Themen wie zum Beispiel „die Ausbildung von Atem und Stimme als Ausdruck des eigenen Seins“, „weibliche Gralsenergie- die Shaktikraft der Zukunft“, „Heilung durch die Lotusquellen der Shakti“, „die Rituale der heiligen Frauen von Ephesus“, „die Heilkraft des schamanischen Feuers“, „durcWorkshop, Marah das Christuslicht zum nächsten Schritt“ oder das Thema „Führung und erfolgreich sein“. Auch Tanz und Körperarbeit waren dabei. Bei den Workshops spielte die weibliche Kraft und ihr individueller Ausdruck in jedem Menschen (Mann wie Frau) ebenfalls eine große Rolle.


Schöne, lichtvolle und heilende Dinge gab es an den 18 Ausstellungsständen: Licht- und Seelenbilder, Schmuckstücke und Skulpturen, Heil-Essenzen, selbst gemachte Marmeladen, Speise-Öle und Essig, Mandala-Karten, Natur-Kunst, Heil- und Schmucksteine, Produkte mit der Liebe des Christuslichts. Persönliche Beratungen wurden bei Bedarf gerne gegeben. Auch wurde das Projekt „World Love Generation“ vorgestellt, dass sich weltweit für Kinderprojekte in Entwicklungsländern einsetzt.


AustellerAustellerAusteller


ErdheilungErdheilung

Am frühen Samstagabend gab es ein Ritual für die Erde. Es diente dazu der Erde für alles zu danken, was sie uns jeden Tag so bedingungslos schenkt, sie mit unserer Liebe zu segnen und die Einheit mit ihr zu spüren. Die Elemente als die Schöpfungsprinzipien der Erde und die Wesen der Natur wurden eingeladen, ein Feuer, das Himmel und Erde verbindet, entzündet. Im Kontakt mit den Kristallstrukturen in der Erde konnten die Teilnehmer sich wieder mit dem Schöpfungswissen, das lange in der Erde verborgen war, verbinden.

Erdheilung


Turkantam war das Highlight des Samstag-Abends. Er spielte draußen und gegenüber auf der Wiese brannte das Shakti-Feuer. So waren diesmal viele Lieder für die Göttliche Mutter dabei, die von allen Gästen hingebungsvoll mitgesungen wurden.


Turkantam KonzertTurkantam Konzert

Der Sonntagmorgen begann um 7.30 Uhr mit dem Dhunifeuer, das eines der besonderen Highlights war. Im Gesang von „Om Namah Shivaya“ richteten sich alle Teilnehmer auf den Göttlichen Willen aus, wurden gezeichnet, gereinigt und durften in der Gegenwart von Agni und Shiva den Feuersegen in sich aufnehmen. So viel Power, so viel Licht und so viel Liebe. Der Platz hat kaum für alle ausgereicht.

Dhuni ZeremoniedDhuni ZeremonieDhuni Zeremonie


Das Christusritual verband hunderte von Menschen zum Ende des Festivals in Liebe. Die Frauen von Ephesus brachten Geschenke zum Shakti-Feuer und dankten mit ihrem Lied. Durga entzündete 4 Feuer der Christusliebe, die zum letzten Mal zur Zeit der Kartharer brannten. 

ChristusritualChristusritual

Aus den 4 Windrichtungen strömten die 108 um Jesus auf die Menschen zu und vereinigten den Kreis in Christusliebe. Jeder segnete jeden: „Ich sehe das Christuslicht in dir“. Über 100 rote Herz-Luftballons wurden mit Botschaften der Liebe in die Welt geschickt. Das schönste war, alle Augen vor Liebe leuchten zu sehen.


ChristusritualAnschließend durften alle zum Darshan von Agni, zu Fe San-Shakti oder zu Insha-Healing gehen. 

Am Montag gab Agni das Seminar „Führung im Goldenen Zeitalter“. Eine der wesentlichen Botschaften war, dass Führung nicht einseitig ist. Führung heißt seine Führung in Liebe so ausdehnen, dass die Geführten Teil der eigenen Führung werden, wie EIN Organismus mit verschiedenen Gliedern.  Dabei führen alle mit, weil sie in ihrer eigenen Führung unterstützt werden. Alles kann zu einer harmonischen ganzheitlichen Bewegung zusammenfließen, in der jeder seinen Platz und seine Aufgabe hat. Dabei spielt auch das Bewusstsein und der Ausgleich von Shiva und Shakti (männlich und weiblich) eine wesentliche Rolle, was durch die Übungen von Agni noch einmal angeregt und unterstützt wurde.

Garten des ChâteausDie Tage waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Es kamen noch mehr Menschen als das letzte Mal, doch durch die Auslagerung des Restaurants in ein Zelt, durch das zusätzliche Workshopzelt am Platz der Göttlichen Mutter und natürlich durch das schöne Wetter, war genug RaAgnium für alles da. Sehr prägend für die Tage war das Shaktifeuer, dass nun regelmäßig in Amritabha entzündet wird. Es ist ein Feuer, in dem sich die Schöpfung in den unterschiedlichen Wegen, die gegangen wurden, wieder vereint und sich in der Einheit des Feuers neu erfährt. Noch hat sich nicht alles gezeigt, was dieses Feuer für uns bedeuten wird. Auch die Abläufe sind noch dabei, eine klare Form zu finden. Aber es ist ein Anfang gesetzt und die Shakti-Kraft ist deutlich spürbar. Sie drängt nach Vereinigung in Liebe und lädt ein, uns selbst im anderen zu erkennen. In Amritabha ist dadurch eine neue Balance spürbar, die sich mehr und mehr einpendelt.


Im nächsten Jahr ist das L-L-L-Festival vom 5. bis zum 7. August. Es wird wieder ein besonderes Thema geben und vielleicht auch wieder einen neuen L-L-L-Titel ??? Lasst euch überraschen und haltet euch den Termin frei, denn es wird sicher wieder ein unvergessliches Fest.

om namah shivaya

Om Namah Shivaya!
Om Agni Jay!